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Unterstützung bei der Selbstverwaltung von Waldorfschulen

Sie möchten die kollegiale Selbstverwaltung Ihrer Waldorfschule gemeinsam menschlich, wirkungsvoll und aus Bewusstsein gestalten und brauchen Unterstützung im kollegialen Umgang, in der Konferenzarbeit oder bei der Neuausrichtung der gemeinsamen Arbeit?

Die kollegiale Selbstverwaltung an Waldorfschulen hat den Vorteil, dass zentrale Entscheidungen von denen gefällt werden, die davon betroffen sind und somit die größte Erfahrung und damit Kompetenz haben. Gleichzeitig bietet sie die Möglichkeit, an den Fragen der Bewusstseinsseele zu arbeiten und diese zu entwickeln. Hier können sich Menschen in ihrer Arbeit auf Augenhöhe begegnen. In dieser Begegnung sind sie intensiv in ihrem Ich herausgefordert. Es ist nun nicht selbstverständlich, dass aus diesen Ichs, aus diesen „Königen“, eine Gemeinschaft wird. Im Gegenteil: stets stößt man aneinander, aufeinander, gegeneinander… Wie lässt sich damit umgehen?
Es gibt die Möglichkeit diese Konflikte abzustellen und effektiv zu arbeiten, indem durch Delegation von „heißen“ Themen oder die Bildung von Mandaten die Strukturen so verändert werden, dass die Menschen sich nicht mehr zu nahe kommen können. Daran habe ich große Fragen. – Denn wäre es nicht menschengemäßer, eine Brücke von Ich zu Ich zu schlagen und somit eine wache und bewusste Begegnung zu ermöglichen? Eine solche Begegnung kann stattfinden, wenn die Arbeitsprozesse so gestaltet werden, dass man sich darin seiner eigenen Interessen, Beweggründe sowie Sichtweisen und genauso derer der anderen bewusst wird und dabei den Blick auf einen gemeinsamen Inhalt richtet. Zunächst auf Qualitäten und Ziele zu blicken, um dann Lösungen zu erarbeiten, das kann einem Entschluss Fundament und Flügel zugleich verleihen. Bei einer solchen Arbeitsweise wird die Selbstverwaltung nicht mehr Kräfte abziehen von den Kernaufgaben, nämlich der Arbeit mit den Kindern, sondern diese befruchten. Dann wird deutlich, warum sie für eine Schule notwendig ist.

In 18 Jahren Klassenlehrertätigkeit habe ich immer wieder das gemeinsame Ringen um gute Lösungen und die Bewusstseinsbildung in den Konferenzen schätzen gelernt. Das Gespräch „unter Königen“ und das gemeinsame Verantworten erlebte ich da, wo es wirklich gelang, als sehr fruchtbar und einer Delegation von Verantwortung weit überlegen. Diese Momente waren jedoch viel zu selten, um die Konferenzarbeit auf Dauer zu einem Quell von Kraft, Begeisterung und Freude zu machen. Um dies zu erreichen, entschloss ich mich, mir das anzueignen, was mir dazu hilfreich erschien: Coaching, Mediation und Moderation. Mithilfe dieser Ausbildungen entwickelte ich eine besondere Form der konsensorientierten Moderation, eine spezielle Art der Schulbegleitung sowie einen aus der Anthroposophie entwickelten Bick auf die kollegiale Selbstverwaltung.

Ich unterstütze Sie gerne bei